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Wolfram Fischer

Aktuelles

 

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Leipzig, den 12.05.2018

Die Tage des 7. bis 9. Mai verbrachte ich auf der Sternwarte Sohland. Nur die erste Nacht konnte ich nutzen. Der Himmel war hier jedoch ungewöhnlich klar.

Ich nutzte die Beobachtungszeit zu Belichtungen des Herkules-Galaxienhaufens. Ein erstes Bearbeitungsergebnis sei heute, zusammen mit einer Objektbildauswertung (Negativ darunter), vorgestellt:

 

zum Bild mit 100% Größe

 

Hinweis: Die PGC-Nummern sind mit LEDA identisch. Die SIMBAD-Datenbank, hauptsächliche Quelle dieser Objektebestimmung, verwendet daher überhaupt kein PGC. Man bedenke auch, dass die NGC-Objekte bereits im 19. Jahrhundert, vor der Einführung der Fotografie, visuell entdeckt wurden. Unglaublich in welche Fernen das Auge einzelner Beobachter hinter dem Okular vordrang!

 

 

Leipzig, den 13.04.2018

Das Bearbeitungsergebnis meiner M63-Belichtungen kann ich heute, zusammen mit einer Bildauswertung (darunter), vorstellen:

 

 

Leipzig, den 10.04.2018

Die Nächte des 07. und 08. April 2018 verbrachte ich fotografierend auf der Sternwarte Sohland. Die erste Nacht war sehr klar, aber sehr windig und die Luftunruhe recht groß. Da die Luft sehr trocken war, konnte ich ohne Taukappe arbeiten, was den Luftwiderstand herabsetzte. In der 2. Nacht war die Transparenz schlechter, dafür die Luft wesentlich ruhiger (auch das Seeing). Ich belichtete mit dem 12" Meade und der ALccd QHY 8Pro insgesamt 10h 10min die Galaxie M63 in den Jagdhunden (die längste Belichtung meines Lebens).

 

Leipzig, den 11.03.2018

Hier ein kurzer Nachtrag. Gelockt durch günstige Wetterprognosen, fuhr ich vom 13. bis 15.01.2018 zur Sternwarte Sohland. Leider lichtete sich der Hochnebel nicht dauerhaft und ich konnte keine Aufnahmen durchführen.

 

Leipzig, den 01.11.2017

Heute veröffentlichte ich auf meiner Website eine überarbeitete Fassung meines Bilderalbums "SC 12 Zoll-Zeit, ab 2012".

 

Leipzig, den 26.10.2017

Hier nun die Bildresultate meines ersten Astroeinsatzes nach dem erneuten Umzug zur Sternwarte Sohland/Spree:

Mein Instrumentarium vor dem ersten Einsatz in der "Fischerhütte" (noch ohne Taukappe).

 

Die relativ geringe Tiefe und schlechte Auflösung der ersten Aufnahme (NGC 660) ist Folgendem geschuldet. Die Optik war über längere Zeit zunehmend beschlagen (starke Taubildung) und das Seeing war sehr schlecht:

 

Die 2. Nacht begann mit der Kollimierung des Fangspiegels nach der Duncan-Methode und einer genauen Fokussierung. Eine 15 Minuten belichtete Versuchsaufnahme in der M31-Region wurde extrem scharf. Die Luft war zu dieser Zeit besonders ruhig und auch sonst stimmte alles. Ich war begeistert! Die Aufnahme erreichte schwächere Sterne, als die 17 mal länger belichtete Aufnahme von NGC 660!

Leider zeigt meine neue Color-CCD-Kamera ALccd QHY 8Pro eine penetrante Farbverschiebung im Bild:

 

 

Später in der Nacht des 16. Oktober entstand noch folgende Aufnahme:

 

 

 

 

 

Leipzig, den 21.10.2017

In der Zeit vom 15.-17.10. verbrachte ich 2 lange Astronächte auf der Sternwarte Sohland. Die erste Nacht war sehr klar und dunkel. Dafür plagte meine Nachführtechnik die enorme Luftunruhe und die Taubildung war so stark, dass ich eine Bildserie von der Galaxie NGC 660 unterbrechen musste, um die Optiken mit dem Fön zu trocknen. Die zweite Nacht war etwas dunstig, dafür war eine Zeit lang die Luft sensationell ruhig. Ich testete gerade in dieser Phase den neu kollimierten Fangspiegel, die CCD-Kamera frisch fokussiert. Diese erste 15 Minuten belichtete Aufnahme im M31-Gebiet begeisterte mich. Spätere Belichtungen wurden leider wieder deutlich schlechter in der Auflösung. Ich fotografierte dann 4,5 Stunden lang die Galaxie NGC 772. Die Bildbearbeitungen lassen noch auf sich warten.

 

 

Leipzig, den 27.08.2017

Liebe Sternfreunde,
 
nach 13 jährigen astrofotografischen Bemühungen in Leipzig bin ich mit meinem Teleskop am Freitag, den 25.08.2017, zurück zur Sternwarte nach Sohland/Spree ins Oberlausitzer Bergland umgezogen.
In diesem Jahr wurden die Grenzen durch das lichtverschmutzte Leipziger Stadtgebiet für mich immer unerträglicher. Auch eine neue CCD-Kamera brachte keine Befreiung. Nur ein Standortwechsel konnte Abhilfe schaffen.
Auf der Sternwarte Sohland, mit einem immer noch begnadet dunklen Himmelshintergrund, hatte ich bereits 1981 eine kleine Beobachtungsstation errichten dürfen, die bis 1996 meine Schmidt-Kamera beherbergte.
Diese Station war allerdings inzwischen anderweitig in Benutzung und ich danke den Sohlander Sternfreunden, allen voran dem Leiter Wolfgang Knobel und dem Astrofotografen Frank Mittrach, mein Anliegen sofort tatkräftig unterstützt zu haben. Nur dadurch konnte der schnelle Umzug möglich werden!!!

 

Hier helfen mir beim Aufbau des Instrumentes der Spektroskopieexperte Bernd Hanisch und der Freund seiner Tochter Matthias (ebenfalls astrofotografisch infiziert).